Felsen

Was verspricht Dir meine Nähe gestehe; dort nur Splitter Gezitter! fort! so bitter schmeckt Es verbittere leckt Es der Nähe Wein aus Deinem Krug genug getrunken habe ich labe mich an wortlosen; Sehe mehr als Deine Nähe begehe Verbrechen in der Hoffnung auf ein Versprechen der Felsen an unseren Hälsen Schnüren und spüren mich Betrug Wir feiern unser letztes Fest und mit dem letzten Zug auf den Grund gesunken betrunken vom Nichts spüren.

konkret

was heißt das? wie verstehe ich das? was ist das? fragt sie und ich verstehe nicht zu antworten: also denke ich, klar: Resume Nicht alles schlucken, Differenzierung: einer ja, einer nein, einer sowohl als auch.. wie kam es zum Schluck, zum nicht alles Schlucken, erzähl doch mal Deine Geschichte: das ist zu persönlich, was ist das zu persönliche? und ständig frage ich, was ist das „das“? Identität wird sie sagen, authentisch muss das sein, Du musst authentisch sein, Du wirst die Last und die Befreiung dadurch erfahren, was heißt das, die Last befreien, da taucht sie wieder auf die Frage, was ist konkret? alles Therapie? alles mit Allgemeinheitsetikett ist zwar nett, aber das etwa jeder Therapeut auch seine eigenen Leiden zu behandeln hat, was heißt das? ich wiederhole mich und Du, wiederholst mich..die ewige Wiederkehr.. everything

Ich selbst?

So kann das Ich nach Lévinas „durch den Anderen auf eine außergewöhnliche Weise in Frage gestellt werden. Nicht wie durch ein Hindernis, welches das Ich immer abschätzen kann, und auch nicht wie durch den Tod, den es sich ebenfalls geben kann; das Ich kann unter Anklage gestellt werden, trotz seiner Unschuld, sicherlich durch Gewalt, aber auch durch den Anderen, und zwar trotz der Trennung, in der es durch die Exklusivität und die Inselhaftigkeit des Psychischen belassen wird, durch den Anderen, der es als solcher dennoch >>besessen hält<< und der, Nächster und Fernster, ihm eine Verantwortung aufbürdet, die unabweisbar ist, wie eine Verwundung, eine Verantwortung, für die es keine Entscheidung getroffen hat, der es sich jedoch, eingeschlossen in sich selbst, nicht entziehen kann.[…] diesseits des Logos, vor-ursprünglich, Gesagten vorausgehend und das Unsagbare als Verantwortung,“ Dies stellt für Lévinas ein undeklinierbares Subjekt dar, „genau insofern es unersetzbarer Geisel für die anderen ist.“ […] Was an der Innerlichkeit am unaussprechlichsten oder unmittelbar ist

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Die Lust an der Realität?

Fragezeichen weichen meiner zerreißend Seelentreumaschine, deren Funktionen wohnen selbst noch in Leichen, denen sie scheu das Leben erwähnen, so diene treu, dem was ich dir versprechen mag sag ich jetzt das, was dich betört zerstört mein Sagen die Illusion, das schon hört auf mein Versprechen ich höre zu und begehe Verbrechen Gerecht ist das Spiel viel ungerechter ist meine Lust am Ziel zwischen Anfang und Ende Wende betört mich und zerstört dich anerkennend und verkennend das Zwischen uns durch die Schuld verspüren Nicht alles nach Zahl benennend Mit Lust bezahlen Dich nie mehr berühren unendlich nun das Leben verführen Danke, dass ich Du sein durfte!

danke

Im Schranke meines Totenzimmer, hängt noch dein Duft, der mich heut` Morgen fragend ruft, und zum letzten Mal mischt sich unsre Luft, atme ein und mein letzter Gedanke öffnet meine Seelenschranke Er drängt und zwängt immer schlimmer verhängt Urteil für ein Ende ohne Immer Zwischen Uns bei mir im Kerzenschimmer und so schone ich mich nicht wage zurückzublicken und ruf mir Dein Gesicht aus den vergangenen Augenblicken ins Licht rein mein Gedächtnis ist dein Vermächtnis: So waren Ich und Du vollends bereit für eine Zukunft ohne Vergangenheit aber es stellt mir nun zum Schluss die Frage: kommt ein letzter Gruß aus deinem Munde? der nicht nur handelt von vergangener Sage Sekunden würden verwandelt in ewige Stunde und wandeln würde sich die tiefe Wunde weil hier an all diesen dunklen Tagen wirst Du unsre Flamme weiter tragen Sonst verzweifle ich und sterbe, weil fremd bin ich mir, wenn vergebens mein bisheriges Erbe, erwarte ja nur ein letztes Zeichen von Dir, dass

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Haß spricht – Liebe dichtet

„und wer da zu mir kommt und sagt, dass er seine ihm nächsten nicht von ganzem Herzen hasst, der hat sie auch nie wirklich geliebt“ Kommentar zu Kommentaren: selbst denken? ich glaube und hoffe, das ist keine Privatsache, weil auch diese Plattform hier nun einmal öffentlich ist und ich habe schließlich in dieser Öffentlichkeit schon viele bereichernde, wundersame und zum Nachdenken wertvolle Begegnungen gehabt, die es mal zu würdigen gilt, die aber, wenn ich sie alle einzeln nennen müsste, schlichtweg hier den Rahmen sprengen würden. Wichtig finde ich dabei, dass durch die neuen Verständigungsmöglichkeiten neue Räume geschaffen wurden, ähnlich dem, dass die Erde keine Scheibe ist und das ist zum Einen großartig und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch beängstigend, wenn ich gerade in so vielen Netzwerken und ich gehe da gar nicht so Entweder-Oder haft vor, sondern freu mich so vielfältig in Kontakt zu sein und bemerke, das so widersprüchlich diese auch sind, das so widersprüchlich auch

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Antwort

So kann Dies nicht an Orten antworten Die nicht Schweigend Die! Bricht die Sicht Durch deinen Leib  Schreib ich an der Grenze Sie Tanzt und will besungen Schwer durchdrungen Wie all diese Lieder Ohne Dich Der Antwort wieder nicht gerecht Wider all dieser Todeslieder Verfehlen und Fähigkeit Meine Fehlbarkeit Und wer mich fleht Steht auch an dieser Grenze All dieser Tänze Die Unbesungen Nur nach dem Staub der  Sehnsucht klungen Die verflucht sich nicht Durchgerungen An den Unsagbarkeiten All dieser Lustbarkeiten All dieser Eitelkeiten Die bei weiten alle Seiten, die noch nicht Verfasst nicht verpasst  Alles Bestreiten

Billigkeit

Es ist schon schwierig oder gar zu einfach zu schreiben, auch wenn alles aufgeschrieben wäre, so kann ich nicht davon ausgehen, dass dadurch weniger oder mehr ein anderes zählt, das was zählt hält selbst da es schon bemessen und dem Endlichen eingezwängt wurde, das bereit ist der einen Tat zur Seite zu stehen, welches sich nicht aufschreiben lässt und ich freue mich schon auf die Stunde, wenn jede Sekunde und noch weniger von einer Apparatur aufgezeichnet werden kann, die meine Gedanken liest und ich die Hauptzeit meines Lebens damit verbringen kann zu singen, irgenwahn kann ich das bestimmt. Aufregende Bücher habe ich in der letzten Zeit gelesen: vom Sterben, dem Unzerstörbaren und von fremden Räumen, die noch nie jemand betreten hat, weil die, die zurückgefunden haben, auch gleich die Sprache dieser Räumlichkeiten, die Sprachlosigkeit, verlernten, die auch nicht aufgeschrieben oder gar mitgeteilt werden kann, nicht identifiziert oder in irgendein Register aufgenommen und dann zum rechten Gebrauch abgerichtet werden könnte, die dann

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versuchen verletzlich zu sein..

Zieh an dein Kleid soweit ich werde Dich Begleiten schreit über die, die dich geleiten sag ihnen leb wohl, so hohl es klingt, in diesen dumpfen Weiten, über die der Tod die Lieder singt, diese bist du nun durchgangen mit Tränen rot auf Deinen Wangen du versuchtest ehemals so zu sein Nein so magst DU nicht sein und darfst so mein Begleiter sein stehst nun endlich wirklich DA zwischen trügerischen Gestalten sie schreien stumm, sie ekeln sich dumm, sie leben, drum magst du ihnen vergeben, aber sie werden dich nimmermehr verwalten, so sehr sie dich dort wollten halten, so galten dir nur noch leere Worte, doch es spalten deine meine leeren Orte Verletzlich geb ich mich dir hin Verbunden geben wir uns Sinn.. ..und es mag mir durch Dich vergeben werden!

Nachtrag

Nachtragen lässt sich vieles oder halt besser Nichts. Die nächste Krise ist da, vielleicht, bald werden wir sehen wo uns unser enhancement hinbefördert, unser Panoptikum lässt keine Erfahrung von Negativität mehr zu, Verheißungen von unendlicher Freiheit bei einer Freiheit die Unendlich uns von einander entfernt, uns das zwischen nimmt, Leere ist keine Möglichkeit mehr, ich bin ausgefüllt, ein bisschen Haribo, ein bisschen Bio7 Brot und Äpfel aus ökologischem Anbau, die nächste Krise ist, die unendliche Freiheit ist auch eine unendliche Vereinzelung, sie schafft das keine Hemmungen, kein Scheitern und kein Hadern mehr erlaubt ist, frei zu sein heißt den quantifizierenden Marktanforderungen gerecht zu werden in dem Maß, wie sich etwa bei dem berühmten Lied mit dem „Es ist ein Loch im Eimer“, die Wiederholungen, ja, die von den egalen, egalitären, wenn nicht understatement besser wäre, um angeschlossen eingeschlossen zu sein in Nichts und doch versucht das Leben so lebendig wie möglich die absolut täuschende Ähnlichkeit zu Marionetten nicht aufkommen, weil

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